[typisch Norddeutsch] Labskaus

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Es gibt Dinge, die sind „typisch Norddeutsch“ und die wenige außerhalb kennen. Labskaus gehört dazu. Was ist aber eigentlich Labskaus? Um es kurz zu machen, etwas zu essen, auch wenn es nicht unbedingt allzu appetitlich auf den ersten Blick aussieht schmeckt es sehr gut. Ich möchte euch aber ein wenig mehr erzählen über ein Gericht, das wir Norddeutsche lieben und bei uns sogar in Restaurants gibt.

Die Geschichte:

Letztendlich ist es ein Seemannsgericht, eine genauer Datierung gibt es nicht aber irgendwann 1700 wurde es das erste Mal schriftlich erwähnt. Früher gab es auf den Schiffen, verständlicherweise, keinen Kühlschrank und so wurde viel gepökeltes auf lange Reisen mitgenommen. Dort entstand auch Labskaus. Allzu viel ist über die Entstehungsweise nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass diese Konsistenz gewählt worden ist, da die Seemannsleute damals nicht alle unbedingt die besten Zähne hatten.

Was ist drin in Labskaus?

Es gibt unzählige Rezepte. DAS Ur-Rezept gibt es hier gar nicht. Was in allen Rezepten aber drin ist, sind Kartoffeln. Auch Spiegeleier sind in der Regel immer mit dabei als Beilage, genauso Rote Beete und Gewürzgurken. Danach hört es aber auch schon auf. Es gibt Varianten mit Corned Beef, Heringen, Matjesfilet, Salzheringen, Rollmöpsen oder sogar Stockfisch. Auch eine Variante mit gepökelten Rindfleisch gibt es.

In der Regel werden Matjes und Rollmops als Beilage gereicht. Auch Rote Beete, Gewürzgurke und Spiegeleier sind klassische Beilagen.

Als ich anfing mich für diesen Beitrag mehr mit Labskausvarianten zu beschäftigen, schlug mir eine Vielfalt an Variationen entgegen, die ich kaum für möglich gehalten habe. In den nächsten Tagen will ich „mein“ Labskaus kochen und euch das Rezept hier Posten. Ich hatte ein Rezept aus Bremerhaven gefunden, das sehr nach an meines herankommt. Aber das Rezept meiner Mama ist in meinen Augen eh das Beste und das will ich euch hier zeigen 😉

 

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