Ein Leben (fast) ohne Fertigprodukte – ein Selbstversuch

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Heutzutage ist es einfach eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen, denn das Kühlregal, wie auch die Tiefkühltruhe beim Discounter bieten eine Auswahl verschiedener Fertigprodukte. Und wenn man dort nichts findet, gibt es ja noch die Abteilung mit den Tütchen, Dosen und fertigen Gerichten, die man nur noch kurz in die Mikrowelle schmeißen muss.

Auch ich greife immer mal wieder in dieses Regal, auch wenn ich schon seit Jahren ohne Mikrowelle lebe. Aber gerade diese Tütchen machen das Leben so ungemein einfacher und wenn man nicht weiß was man essen soll liefert einem das Regal Unmengen an Ideen und das Helferlein gleich mit.

Wenn man aber mal genauer hinsieht, was in diesen fertigen Essen so alles drin ist, vergeht einem der Appetit. Daher versuche ich seit diesem Jahr immer mehr auf Fertigprodukte zu verzichten und lieber frisch zu kochen.

Wissen, was man zu sich nimmt.

Ich finde es immens wichtig, sich mit dem zu beschäftigen, was man in seinen Körper hineinschaufelt. Ich möchte nicht sagen, dass ich nur Gesundes esse. Nein, das wäre gelogen, ich liebe es auch mal zu sündigen und auch mal etwas mit Geschmacksverstärkern oder aus der Fertigtheke zu nehmen. Ich versuche aber Stück für Stück diese mit Chemie getränkten Lebensmittel zu verbannen. Es wird mir sicher nicht bei allen gelingen, denn an vieles ist man schlichtweg gewohnt.

Ab jetzt nur noch Bio?

Falls ihr euch jetzt fragt, ob ich nur noch Bio zu mir nehme, muss ich euch enttäuschen. Wenn ich das wollte, müsste ich mir vermutlich noch einen Vollzeitjob suchen, da die Preise für Biolebensmittel entsprechend hoch sind. Sie sind aber ihr Geld auch wert und könnte ich, würde ich es sofort machen. Aktuell mische ich, gerade im Gemüsebereich kaufe ich gerne immer mal wieder bei unseren Biohof um die Ecke ein, auch Eier. Wobei hier 46 Cent statt 26 Cent zu buche schlagen. Aber mir ist es das Wert das ich dem Huhn, das mein Sonntagsei gelegt hat, nach dem Einkauf noch einen Besuch abstatten kann, weil es vor dem Laden auf der Wiese pickt.

Was mache ich alles selbst?

Ich versuche immer Frisch und ohne Tütchen zu kochen, auch Gemüse wie Rotkohl mache ich selbst und friere es portionsweise weg. Für helle Soßen habe ich ein händchen, für dunkle leider so gar nicht. Das will ich aber noch lernen. Ab und an gibt es auch mal frische, selbst gemachte Butter. Leider habe ich hier noch keinen Bauern gefunden, der diese so verkauft. Salate, Kartoffelpuffer, Braten, Rouladen, Gulasch, Apfelmus und co. gehört zu meinem Repertoire.

Was soll noch dazu kommen?

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Wenn es nach mir ginge, vieles. Angefangen bei Vanillezucker und aufgehört bei Wurst und Käse. Sicher wird nicht alles machbar sein, aber ich möchte mich so unabhängig sein wie möglich von den bösen Geschmacksverstärkern, Zuckerzusätzen und co. machen. Nicht mehr auf industriell hergestellt Nahrung angewiesen sein.

Unsere Reise beginnt.

Und ich möchte euch auf meine Reise mitnehmen, unter Rezepte werdet ihr immer Rezepte von mir finden, bei denen ich natürlich versuche so weit wie möglich auf Chemie zu verzichten. Ich werde euch sicher ab und an auch mal so berichten, wie es mir auf dieser Reise geht und vielleicht habt ihr ja auch Lust das eine oder andere auszuprobieren.

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