[Bücherliebe] Die Angst davor eine Buchreihe zu beenden

Unter dem TAG Bücherliebe möchte ich immer mal wieder Beiträge veröffentlichen, die Rund ums Buch stattfinden und keine Buchtipps sind.

Heute habe ich mir ein sehr persönliches Thema herausgesucht:

wytrazek / Pixabay
Die Angst davor eine Buchreihe zu beenden

Ja, auch ich habe „Phobien“. Ich denke, jeder hat vor etwas Angst. Wobei Angst in diesem Zusammenhang zu sprechen ist nicht mal richtig. Vielmehr ist es so das ich mich immer überwinden muss eine Buchreihe zu Ende zu lesen. Woran das liegt? Ich weiß es nicht. Aber ich kann einige Reihen aufzählen, die mir sehr gut gefallen habe, ich aber nicht weiter gelesen oder gar zu Ende gelesen habe.

Was sind das für Bücher?

In der Regel Reihen, selten habe ich diese Problematik bei Büchern, die keine weiteren Teile haben. Um mal einige aufzuzählen. Buchland, Silber, Die Geheimnisse des Nicolas Flamel, Royal. Für Obsidian habe ich ewig benötigt, genauso für die Lilienreihe. Ich habe mir oft eine Frage gestellt, die ich auch gleich versuchen werden zu beantworten.

Warum ist das so?

Ganz ehrlich, ich wieß es nicht so richtig. ABER ich habe eine Idee. Was alle diese Bücher gemeinsam haben, ist, dass sie mir sehr gut gefallen. Es sind Reihen, für die ich mir ein bestimmtes Ende vorstelle. Und meine Vermutung ist einfach, dass ich Angst habe, dass eine Reihe anders endet, als ich es mir wünsche und ich daher „Angst“ habe diese zu beenden. Zumindest hört sich dass für mich am plausiblesten an.

Eine andere Erklärung könnte aber auch sein, dass ich diese Reihen so sehr liebe und gerne lese, dass ich dass Lesen so weit wie möglich wieter hinauszögern möchte.

Aber ganz sicher sagen kann ich es nicht.

Mein Ziel

Mein Ziel ist es Royal noch dieses Jahr zu Ende zu lesen. Buchland den zweiten Teil endlich zu beenden und den dritten Teil im nächsten Jahr zu beenden. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht.

Was mich natürlich auch brennend interessiert, ist, ob ich damit alleine bin oder es doch nicht so ungewöhnlich ist, wie ich denke.

4 Comments

  1. Herr Plana

    31. Oktober 2017 at 19:59

    Die Angst vor einer Enttäuschung ist natürlich groß, wenn man sich an Fortsetzungen von Lieblingswerken herantraut, Mir erging es bei meinem Lieblingsfilm „Highlander“ so. Ich breue heute noch, dass ich mir die grauenhaften Fortsetzungen angetan habe. Auch die „Matrix“-Fortsetzungen fand ich ziemlich überflüssig. Aber der Herr der Ringe (als Fortsetzung vom Hobbit) ist ein gutes Beispiel, dass eine Fortentwicklung vom Ursprünglichen Werk etwas Gutes sein kann. Gib den Kreativen eine Chance. Selbst dann, wenn sie nicht das erzählen, was Du lesen oder sehen möchtest!

    1. Christina

      5. November 2017 at 18:46

      Lieber Herr Plana,

      da haben Sie recht. Aber wissen Sie, es gibt so viele Bücher die lieber hätten nicht geschrieben werden sollen, so viel Fortsetzungen die überflüsssig sind. Das Buchland ist voll davon. Ihre Geschichte ist es sicher nicht. Ihr Erzähler hat eine Gabe mit Worten umzugehen, die nicht viele haben. Er schafft es Worten leben einzuhauchen. Leider hat das Buchland keine Halle der lebendigen Worte, denn dies wäre das Zuhause Ihres Erzählers. Ich hoffe ich werde den Fluch los und kann endlich die ganzen Fortsetzungen lesen und werde nicht enttäuscht. Aber ich will ja nicht das es endet, das ist die Angst mich umtreibt.

      1. Markus Walther

        5. November 2017 at 19:09

        … kleiner Spoiler: Das Buchland endet nicht.

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